Hundenachrichten

Deutscher Hund findet Kokain in Kolumbien

Fahndungserfolg dank Ausstattungs- und Ausbildungshilfe des BKA

Bogotá - Kolumbien (bka - pressemitteilung 19.08.2004) Ein in Deutschland ausgebildeter Polizeihund hat kürzlich kolumbianischen Drogenfahndern zu einem großen Erfolg verholfen: Die Polizisten kontrollierten Anfang August einen Seecontainer im Hafen von Cartagena, weil der Hund angeschlagen hatte. In einer Lieferung von Titaneisenerzgranulat fanden die Ermittler 1.000 Kilogramm Kokain. Der Seecontainer sollte nach Spanien transportiert werden. Die erfolgreiche "Spürnase" - ein Belgischer Schäferhund - wurde 2002 in Deutschland ausgebildet. Die Hündin war Teil der Ausbildungs- und Ausstattungshilfemaßnahmen des Bundeskriminalamtes (BKA) für die Polizei in Kolumbien. Kollegen der Diensthundeschule der Hessischen Bereitschaftspolizei in Mühlheim bildeten von August bis November 2002 vier kolumbianische Hundeführer mit ihren vier in Deutschland beschafften Hunden aus. Seither versehen die Hunde ihren Dienst in Kolumbien. Das Bundeskriminalamt unterstützt seit 1982 im Rahmen der Vorverlagerungsstrategie ausländische Polizeibehörden im Kampf gegen die Rauschgift- und Organisierte Kriminalität, seit 2001 auch im Terrorismusbereich. Einen Teil hiervon bildet die Ausbildung von Hundeführern nebst Spürhunden. Ausbildungspartner sind dabei die Hundeschulen der verschiedenen Bundesländer. Das BKA stellt die finanziellen Mittel zur Verfügung und unterstützt im organisatorischen und logistischen Bereich (z. B. Reiseabwicklung, Hundetransport, Dolmetscherfragen). Die Hundeschulen sorgen für die Unterbringung und Schulung der Hundeführer sowie die Beschaffung und Ausbildung der Tiere. Nicht nur in Kolumbien schnüffeln deutsche Hunde: Mit Unterstützung der Hessischen Polizei sind bereits 17 Hunde für die Polizei in Tansania beschafft worden

AUS NOTWEHR

Hund schießt auf Mann

Penascola (der spiegel, 09. September 2004). Ein Mischlingswelpe in Florida hat mit der Pfote einen Pistolenschuss ausgelöst, der ihm und drei seiner Geschwister das Leben rettete. Der Besitzer Jerry Bradford wollte das Hundebaby und sechs seiner Geschwister erschießen, doch der Welpe war schneller am Abzug. Pensacola/Washington - Bradford habe das Hundebaby in die Hand genommen, weil es zu entwischen drohte, berichtete der Sender ABC am Donnerstag. Dabei kam der Welpe mit der Pfote an den Abzug. Der Schuss durchschlug das Handgelenk des Mannes. "Bradford sagte, er habe die Welpen nicht unterbringen können, er habe keine andere Alternative gehabt", zitierte der Sender einen Polizeisprecher. Der Mann werde wegen Tierquälerei angeklagt. Ein Arzt hatte die Polizei alarmiert, als Bradford mit der Schusswunde in der Notfallaufnahme auftauchte. Nach Angaben des Senders überlebten vier der drei Monate alten Welpen, einschließlich des "Helden". Sie warten nun in einem Tierheim auf neue Besitzer.

Hunderassen-Genstruktur als Hilfe für Menschen

Sharpei mit Husky näher verwandt als vermutet

Seattle (pte, 21. Mai 2004 17:17) - Eine Studie an 144 Rassehunden 85 verschiedener Rassen zeigt, dass teilweise sehr unterschiedlich erscheinende Hunderassen mitunter genetisch sehr nahe Verwandte sind. Forscher des Fred Hutchinson Cancer Research Center http://www.fhcrc.org in Seattle unter der Leitung von Leonid Kruglyak sehen aus ihren Forschungsergebnissen eine gute Grundlage für die künftige Erforschung von Krankheiten wie Krebs, Herzkrankheiten oder Diabetes beim Menschen, berichtet der New Scientist http://www.newscientist.com . Die untersuchten Hunderassen, durchaus reinrassig, lassen sich in fünf Großkategorien einteilen, die zum Teil sehr unerwartete Verwandtschaftsbeziehungen aufweisen. So sind beispielsweise Sharpeis (so genannte Faltenhunde), Shi Tzus (Tempelhunde), Huskies und Malamuten eng miteinander verwandt, auch wenn ihre Erscheinung nicht darauf schließen lassen würde. Andere Hunde, die eng miteinander verwandt sind, verwunderten die Forscher wenig, wie zum Beispiel Collie und Shetland. Jede Rasse ist weiters über einen sehr präzisen genetischen Code gekennzeichnet. Allein eine kleine Menge an DNA reichte für die Forscher aus, um festzustellen, um welche Hunderasse es sich genau gehandelt hat. Die Proben wurden von Züchtern des American Kennel Clubs zur Verfügung gestellt. Aus Speichelproben wurde DNA extrahiert, genetische Analysen führten dann zur Kategorisierung der Hunderassen. Die genetische Diversität der Hunderassen ist schwierig zu beschreiben, vor allem wenn man bedenkt, dass Hunderassen-Zuchtstandards erst vor 150 Jahren eingeführt wurden. "Dies entspricht circa 40 Hundegenerationen, evolutionstechnisch gesehen eine kurze Zeit", sagte Kruglyak. Seiner Theorie zu Folge haben viele Faktoren dazu beigetragen, dass sich so viele Hunderassen innerhalb einer derart kurzen Zeit entwickelt haben. War eine Hunderasse nicht mehr "in" und wurde nicht mehr vermehrt gezüchtet, so war deren Existenz bedroht. Jaime Modiano vom University of Colorado Science Center http://www.uchsc.edu sieht in der Entdeckung der genetischen Strukturen von Rassehunden eine Chance, besser gegen Krankheiten des Menschen ankämpfen zu können. Dadurch, dass Hunde so gepflegt und umsorgt werden, und oft schon wie Menschen behandelt werden, sind Unterschiede zwischen Mensch und Hund immer weniger erkennbar und man weiß über Krankheiten bei beiden fast gleichermaßen Bescheid. Das Hunde-Genom soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Allerdings muss beachtet werden, dass Hunde in derselben Umgebung wie Menschen leben und daher den selben Chemikalien und Lebensgewohnheiten ausgesetzt sind, was Krankheiten wie Krebs vermehrt hervorrufen kann. "Hunde machen eigentlich so ziemlich alles, was wir Menschen auch machen, sie fahren nur nicht Auto und spielen nicht Klavier", ergänzt Modiano.

Hunde: Stärkere Allergieauslöser als Katzen

"Bello" verursacht bei Asthmatikern Kombination von allergenen Symptomen

Washington (pte, 21. Mai 2003 08:48) - US-Mediziner wollen den Mythos, dass Katzen stärkere allergische Reaktionen hervorrufen als Hunde, widerlegt haben. Demnach lösen Hunde und nicht Katzen bei Asthmatikern offenbar stärkere Allergiesymptome aus. Eine allergische Reaktion auf Hunde tritt aber erheblich seltener auf. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler vom Medical Center in Hershey, die verschiedene Tiere und Pflanzen in ihrer Wirkung auf Asthmatiker verglichen. Die Ergebnisse präsentierten sie auf der Internationalen Konferenz der Amerikanischen Thorax-Gesellschaft. Das Team um Tim Craig vom Penn State College of Medicine http://www.hmc.psu.edu/college untersuchten die Reaktionen von 809 Erwachsenen auf Hunde, Katzen, Milben sowie Schimmelpilze und einige Pflanzen. Als Basis dienten ein Hauttest und bestimmte Kriterien, die das Ausmaß einer Asthmaerkrankung anzeigen wie etwa die ausgeatmete Luftmenge: Je weniger Luft ausgeatmet wird umso stärker ist die Entzündung in der Lunge. Gemessen wird auch der Anteil von Stickoxid bei der Ausatmung. Nur Hunde verursachten der Studie zufolge eine Kombination von allergenen Symptomen. Alle anderen getesteten Allergieauslöser führten nur zu einzelnen Reaktion. Allerdings reagierten nur 38 Prozent der Probanden auf Hunde. Hingegen waren auf Katzen 72 Prozent und auf Milben 58 Prozent allergisch. Insgesamt hatten Allergene wie sie durch im Haus lebende Katzen und Hunde etwa erzeugt werden eine stärkere Wirkung als Allergene, die sich außerhalb des Hauses befinden wie Bäume und Gräser.

Hunde an die elektronische Leine

Satellitenortung bestimmt Standort des Vierbeiners auf 50 Meter

Tokio (pte, 17. Juni 2003 08:05) - Das japanische Sicherheitsunternehmen Secom http://www.secom.com will ab der kommenden Woche einen Satelliten-Ortungsdienst für Hunde anbieten. Bis kommenden März will das Unternehmen 10.000 Hunde an die elektronische Leine. Mit Hilfe der Satellitenortung kann der Standort eines Hundes bis auf rund 50 Meter bestimmt werden. Die Sende und Empfangseinheit wird am Halsband befestigt und ist 79 x 43 x 18 Millimeter groß und wiegt 48 Gramm. Die Technologie ist ein Ableger des Service, den Secom bereits seit April 2001 zum Auffinden von Kindern oder alten Menschen sowie Fahrzeugen anbietet. Das japanische Unternehmen hat zuletzt den Service mit einer Notruffunktion erweitert, die Sendeeinheiten erhielten dazu eine eigene Notruf-Taste. Die Position des Hundes kann über ein Call-Center oder eine Webseite abgefragt werden. Die Registrierung eines Hundes für den Suchservice kostet 5.000 Yen (36,87 Euro), danach wird eine monatliche Rate von 800 Yen (5,74 Euro) fällig. Ein Anruf im Call-Center, weil der Hund ausgerissen ist, schlägt sich mit 200 Yen (1,43 Euro) zu Buche.

Hundestreicheln Auslöser für schädliche Parasiten-Übertragung

Im äußersten Fall kann Infektion zur Erblindung führen - www.guidedogs.com

London (pte, 24. April 2003 12:39) - Durch das bloße Streicheln des Hundefells können sich Menschen mit dem Fadenwurm Toxocara canis infizieren, berichten britische Forscher im Fachblatt New Scientist. Diese Tatsache stellte jene Behauptung, dass der Parasit nur durch den Kontakt mit Hundekot übertragen wird, in Frage. Im schlimmsten Fall kann eine Infektion zur Erblindung führen. Hundebesitzern wird daher zur erhöhten Sorgfalt geraten und sich nach dem Kontakt mit den Vierbeinern die Hände zu waschen. Allein in den USA infizieren sich jährlich etwa 10.000 Menschen - vorwiegend Kinder unter zwölf Jahren - mit dem Fadenwurm. Der im Hundedarm lebende Wurm kann bis zu 20 Zentimeter lang werden. Bei einer Infektion kann sich der Wurm hinter dem Auge entwickeln, zu Läsionen, die die Sicht einschränken, und mitunter zur Blindheit führen. Auch eine Schädigung anderer Organe wie Leber oder Lunge ist möglich. Untersucht wurden 60 Hunde, berichtet der britische Veterinärmediziner Ian Wright im Fachblatt "The Veterinary Record" http://www.vetrecord.co.uk/index.htm . Bei einem Viertel der Hunde fanden Wright und seine Kollegen Wurmeier im Fell. Drei der insgesamt 71 untersuchten Eier enthielten reife Wurmembryonen, die Menschen infizieren können. Bei 25 Prozent der Eier begannen sich die Embryonen bereits zu entwickeln. Die zum Teil gefundene Eiermenge übertraf jene, die im Boden enthalten sein kann, bei weitem. Im äußersten Fall waren es bis zu 180 Eier pro Gramm Fell. Da die Eier sehr klebrig sind und leicht durch das Streicheln des Tieres entfernt werden können, wird Hundebesitzern mit Babys und Kleinkindern im selben Haushalt besondere Hygiene angeraten.

Muscheln gegen Arthritis bei Hunden

Traditionelles Maori-Wissen soll Gelenkschmerzen lindern

London/Leicester (pte, 9. September 02/10:45) - Traditionelles Wissen der indigenen Maoris soll auch Haushunden, die an Osteo-Arthritis leiden zu Linderung verhelfen. Forscher berichten vom British Association´s Science Meeting in Leicester, dass Muscheln auch für Haustiere wie Hunde und Katzen positive Wirkungen entfalten. In ersten Tests, die im Waltham Centre for Pet Care in Leicestershire durchgeführt wurden, konnte das Gelenkleiden der Haustiere, wenn sie mit Muscheln gefüttert werden, um bis zu 50 Prozent verringert werden, berichtet BBC-Online. Die Wissenschaftler haben in Untersuchungen festgestellt, dass die Maoris, die die Grünlippigen Muscheln (Perna canaliculus) in großen Mengen roh verzehren, kaum unter Gelenkproblemen leiden. In den Versuchen des Waltham Centre for Pet Care wurden Extrakte, die aus dem Muschelfleisch gewonnen wurden, den kranken Haustieren gefüttert. Diese Extrakte werden, so Karyl Hurley vom Waltham Centre for Pet Care, seit Jahren auch für den Menschen angeboten, da sie eine vielfach positive Wirkung auf den Gelenkapparat haben. "In der Veterinärmedizin ist der Ansatz aber erst relativ jung", so Hurley. Seit zwei Jahren arbeiten die britischen Forscher mit amerikanischen Wissenschaftlern daran, einen Ersatz für die Therapie mit ASS (Aspirin) zu finden. ASS führt nach längerer Einnahme zu anderen gesundheitlichen Problemen bei den Tieren. "Die Muschelextrakte haben eine stark entzündungshemmende Wirkung", so der Forscher. Die Wissenschaftler meinen, dass eine Änderung der Ernährung der Tiere zu einer Vorbeugung gegen die Arthritis sein könnte. "Die Fettsäuren und Antioxidantien der Muscheln reduzieren die Krankheitssysmptome", so Hurley. "Es hat Jahre gedauert um die Extrakte aus den Muscheln so aufzubereiten, dass die wertvollen Stoffe nicht zerstört werden", meint der Forscher. In einem aufwendigen Verfahren wird das Muschelfleisch aus der Schale genommen, gefriergetrocknet und anschließend stabilisiert. Dann wird es der Tiernahrung zugeführt. Dieser Prozess wurde von den Forschern eigens patentiert.

Schakalblut schafft perfekte Schnüffelhunde

Huskie-Kreuzung als Drogenfahnder in Russland erfolgreich

London/Moskau (pte, 10. Mai 02/17:14) - Eine Kreuzung aus Schakalen und Huskies verfügt über eine der besten Schnüffelnasen im Tierreich und werden auf russischen Flughäfen als Drogen- und Sprengstofffahnder eingesetzt, berichtet BBC-online http://news.bbc.co.uk . Die neue Hunderasse sollen nach Angaben von Wissenschaftlern die Eigenschaften beider Tierrassen verzeichnen: den guten Riecher der heulenden Wildtiere und die Freundlichkeit der Schlittenhunde. Die Tiere sollen über einen extremen Geruchssinn verfügen und den Duft jeder einzelnen Person erkennen können. Die neue Hunderasse ist eigens von russischen Wissenschaftlern des DS Likhatschew Forschungsinstituts für Heritage and Environmental Protection als der ultimative Drogen- und Fahndungshund gezüchtet worden. Nach Angaben der Forscher wurden Schakale für die Zucht genommen, da diese über einen besseren Geruchssinn verfügen als die meisten domestizierten Hunde. Reine Schakale sind für diesen Zweck nicht geeignet gewesen, da sie den Menschen zu wenig vertrauen und auf Befehle nicht gehorchen. "Nordische Hunde haben einen besseren Geruchssinn als alle anderen Hunde", so Forschungsleiter Klim Sulimov. Das Hundezucht-Projekt begann 1975, zurzeit sind 25 der neuen Hunde am Sheremetjevo-Flughafen in Moskau, zehn weitere in der Abteilung für forensische Kriminologie.

Künstliche Nasen ahmen Hundeschnauzen nach

Geruchssensoren arbeiten im Labyrinth aus luftgefüllten Kammern effektiver

Medford (pte, 8. April 2003 09:27) - Forscher der Tufts University in Medford/USA http://www.tufts.edu/ wollen bewiesen haben, dass künstliche Hundenasen Aromen besser aufspüren. Sie setzen künstliche Geruchssensoren in einen übergroßen Nachbau einer Hundenase ein. Das Ergebnis: Im schnauzenförmigen Gerät arbeiteten die Geruchssensoren um zehn Prozent besser, wenn es galt, Rum und Wodka zu erschnüffeln. Die Ergebnisse wurden im Journal of the American Chemical Society publiziert http://pubs3.acs.org/acs/journals/doilookup?in_doi=10.1021/ja028239y . Hunde haben ihn ihren Nasen eine Art Labyrinth mit luftgefüllten Passagen. Mit diesen können sie Gerüche besser unterscheiden und auch erkennen. Diesen Mechanismus nutzten die Forscher um David R. Walt und bauten auf Basis von Computertomographie-Scans eine Hunde-Nasenhöhle aus Kunststoff nach. Allerdings werden die überdimensionierten Hundenasen die bislang eingesetzten kleinen Sensoren nicht ersetzen, so Walt. Sie seien zu groß. Künstliche Nasen werden aber zunehmend häufiger den Originalen nachempfunden. So befinden sich etwa in der Hundeschnauze Zellfelder, in dem jede Zelle mehrere Gerüche erkennt. Ein bestimmter Geruch regt eine charakteristische Zellkombination an. Diese wird im Gehirn gespeichert und wiedererkannt. Im aktuellen Beispiel nutzte die künstliche Nase Licht leitende optische Fasern bestückt mit einem Kügelchen. Bindet das Kügelchen ein Geruchsmolekül, verändert es spezifisch die Farbe und sendet das Licht über die Fasern weiter. Ein Computer-Programm unterscheidet und identifiziert diese entstandenen Farbmuster.

Haustiere sind die besten Stressbewältiger

Katzen und Hunde tragen mehr dazu bei als der Partner

Baltimore (pte, 24. September 02/07:05) - Gestresste Menschen sollten sich am besten Hunde oder Katzen anschaffen. Nach einer Studie amerikanischer Forscher der Universität von Buffalo tragen die Tiere mehr zum Stressabbau bei als ein Gespräch mit der besten Freundin oder dem Ehepartner. Das berichtet das Fachmagazin "Psychosomatic Medicine" http://www.psychosomaticmedicine.org in seiner jüngsten Ausgabe. Die Wissenschaftler haben rund 240 Ehepaare, von denen eine Hälfte ein Haustier besaß, Stress ausgesetzt. Die Probanden mussten knifflige Kopfrechenaufgaben lösen und zwei Minuten die Hand in Eiswasser halten. Die Testpersonen konnten die Aufgaben entweder allein, im Beisein ihres Hundes oder ihrer Katze, ihres Ehepartners oder, wenn sie kein Tier besaßen, mit ihrem besten Freund bestreiten. Bei Probanden mit Hunden oder Katzen stellten die Forscher weniger Stresssymptome fest. Sie hatten eine niedrigere Herzfrequenz und einen niedrigeren Blutdruck. Auch machten die Tierbesitzer weniger Rechenfehler - die meisten verrechneten sich dagegen, wenn der Partner als Unterstützung diente, berichtet die Nachrichtenagentur ddp. "Zwar ist vielleicht für manche die Vorstellungen von Haustieren als soziale Hilfe eine merkwürdige", so Studienleiterin Karen Allen. Doch die Versuche zeigten, dass eine solche Unterstützung durchaus möglich sein kann.